Eine traumhafte Wiese

Die Wiese am Ausgang der Höhle

Höhle

Ich hatte die Höhle hinter mir gelassen und stand auf der Wiese, die einfach traumhaft war. Wie gemalt, ein wunderschönes grün und die Graslänge nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Ich fühlte mich sofort wohl und legte mich hin, um meinen Wiesenengel und mein Dank in den Himmel zu schicken. Noch gar nicht alles begutachtet, dankte ich meinem Herrn und Meister Metatron (Esoterik)  für diesen schönen Moment.

Ich weiß nicht, wie lange ich dort gelegen hatte, doch irgendwann drehte ich mich auf den Bauch und sah sie mir liegend an. Ein paar Bäume schmückten den Weg. Weit hinten war ein Baumkreis zu sehen, der mich anzuziehen schien. Doch ich blieb liegen, denn ich wollte kein Schein, ich wollte Gewissheit. Also genoss ich weiter das, was ich gesehen habe. Das Grün der Wiese war so faszinierend, dass ich es mit meiner Hand berühren musste.

Dieses weiche, dennoch standhafte und frische Grün der Natur war sensationell. Träumend erhebe ich mich, um mich etwas genauer umzusehen. Direkt gerade aus sah ich einen Baumkreis, der mich neugierig werden lies. Ich lief drauf zu. Ganz langsam und behutsam. Dieser Ort hat etwas magisches an sich. Es fühlt sich so warm, gleichmäßig und schön an, dass ich kaum die passenden Worte dafür finden kann.

Bei dem Baumkreis angekommen, wird in der Mitte ein großer Stein sichtbar. Dort ist etwas eingeritzt. Also bin ich doch nicht allein hier oder es war schon jemand vor mir hier. Ich setzte mich vor den Stein, denn ich wollte mir das erstmal ansehen, bevor ich weiter gehe. Es waren kleine Bilder, die ich dort sehen konnte. Mit Pfeilen versehen sah es aus, als wäre dort eine Tradition beschrieben worden. Es ging um Menschen, demzufolge kkonnte diese Gravur noch nicht sehr alt gewesen sein.

Was tue ich, wenn ich nicht die Einzige hier bin? …

Die Wiese weit wie ein Meeresblick

Höhle

Ein paar Schritte weiter war die Höhle kaum noch zu sehen. Ich stand auf der Wiese mitten in dem Braumkreis und weit und breit nur grün inkusive verschiedener Bäume zu sehen. Große und kleine Bäume, dicke und dünne Bäume …

Wie eine halbe Ewigkeit fühlte es sich an. Die Luft war sauber und rein. Ich spürte, wie ich wieder zu einem Körper zurück fand, der sich nach und nach mit viel Wärme zusammen setzte. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben, denn ich spürte, dass Körper, Geist und Seele noch nicht ganz im Einklang waren. Also blieb ich sitzen

Ich dachte über dieses und jenes nach, was hier an diesem Ort irgendwie ganz leicht erschien. Es wiegte nicht mehr so schwer, wie ich es bisher kannte. Als alles wieder etwas leichter wurde, wagte ich es und bin aufgestanden und weiter gelaufen. Jedoch hatte ich keinen Plan wohin, doch das war mir gar nicht so wichtig. Ich verlies den Kreis und lief in Richtung einer Baumallee. Schritt für Schritt trieb es mich voran. Es sah aus wie eine große Strasse, somit musste ich natürlich ganz langsam laufen und mir alles ganz genau ansehen.

Bereits der Anfang dieser augenscheinlichen Allee war sehr interessant gestaltet und faszinierend zugleich. Die Wärme, die diese Bäume ausstrahlten ließen mich laufen – wie durch ein Märchen. Ganz langsam und behutsam. Jeder Schritt erinnerte mich an die schöne Zeit auf der anderen Seite der Höhle. Meine Achtsamkeit war groß geschrieben, denn ich wollte nichts übersehen. Das Gefühl des Grases unter meinen Füßen kannte ich von damals, als ich durch den Schnee lief und es in den Ohren knirschte. Ja, so ähnlich war dieses Gefühl – ich hörte förmlich das Gras wachsen.

Dieses Gefühl lies meine Gedanken bis in die Schwerelosigkeit fliegen. Irgendetwas zog mich jedoch immer wieder herunter – doch was konnte ich einfach nicht definieren. Dennoch wollte ich es versuchen, denn dieses noch unbekannte Gefühl erschwerte mir teilweise ein leichtes weiter kommen. Also blieb ich ein Moment stehen, sah nach oben und suchte nach Worte, die diese Schwere beschreiben können. – Es war keine Last, sondern eine unangenehme Begleiterscheinung, dessen war ich mir schon sicher. Aber woher und warum fällt sie nicht ab? Meine Suche ging weiter, vielleicht finde ich die Worte auf meinem weiteren Weg …

Ich war vor dieser mächtigen Allee angekommen, die mich so sehr angezogen hatte und vollends imponierte. Es waren jede Menge Bäume gewesen und ein breiter Gang dazwischen. Wo diese Allee wohl hinführt? Was ist am Ende diese Allee? Warum zieht sie mich „magisch“ an? Ich wollte noch mehr darüber nachdenken, doch die Magie, die von der Allee ausging, lies es einfach nicht zu. Mein Blick wanderte über die ersten Bäume. Jeder einzelne Baum war so einzigartig, besonders und verdiente meine Bewunderung.

Am Anfang – links und rechts stand jeweils ein Baum, der oben keine Abzweigung hatte und die Kerzen gerade in den Himmel ragten. Ich musste einen Moment stehen bleiben, denn das faszinierte mich doch sehr. Sie zeigten mir direkt den Blickwinkel in den Himmel – wo sich Wolken zu Herzen formten. Neben den Herzen war der Blick frei in den grenzenlos, schönen blauen Himmel bei tageslicht. Wie dieser Wohl bei Nacht aussehen wird, fragte ich mich und konnte meinen Blick nicht abwenden.

Dann lief ich langsam los und die Rinden der Bäume wiesen mir den Weg. Ein Baum schöner als der Andere. Schade, dass ich kein Gärtner war, sonst hätte ich sie bestimmt benennen können. Doch das spielt nicht wirklich eine Rolle. Sie sahen aus wie Prinzen und Prinzessinnen. Groß, mächtig und mit hinreißenden Kronen versehen. Diese bunte vielfalt der Blätter war wahnsinnig schön anzusehen.

Ich habe die Bäume nicht gezählt und mein Zeitgefühl habe ich schon lang verloren. Doch hier schien die Allee beendet zu sein. Ich stand vor einem Baum mit einer Wurzel und drei Stämmen. Hier machte ich erstmal eine Pause und was mir dort wiederfahren ist, konnte ich lange nicht begreifen Es war der Moment in dem ich nur noch fühlte und die Ewigkeit komplett schien. Zu schön um wahr zu sein …

Fortsetzung …